Am 3. September 2017 ist Tag des Gemüses

Tag des Gemüses 2017


„Der „Tag des Gemüses“ soll Lust und Appetit auf die bunte Vielfalt unserer Gärten und Felder machen – auf Spargel, Kohl, Möhren, Paprika, Tomaten und Co.“ so Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, Decker weiter: „Ich möchte hinzufügen: Noch mehr Lust und Appetit. Denn Gemüse hat ein hervorragendes Image. Ob frisch, direkt vom Bauern oder Wochenmarkt, ob gut sortiert im Supermarkt oder beim Discounter, ob Tiefgefrorenes oder als Konserve – das, was unsere Bauern und Gärtner auf ihren Äckern und unter Glas produzieren, gilt zu Recht als gesund und lecker. Bei einer ausgewogenen Ernährung jedenfalls dürfen die „bunten Vitaminbomben“ nicht fehlen, die sich dazu auch noch vielseitig zubereiten lassen.“

Auf einem „Gemüse-Serviceportal“ unter www.tag-des-gemueses.de wird auf verschiedene Gemüse- und Hoffeste hingewiesen - zudem sind dort Rezepte, Infos, Anregungen, Buch-Tipps und Gemüse-Links zu finden.

Tag des Gemüses

Tag des Gemüses


Rotkohl im Glas

Rotkohl im Glas

PRESSEMITTEILUNG des Bundesverbandes der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e.V.

Gemüse aus der Dose, dem Glas oder tiefgekühlt: Ein guter Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung

Bonn. Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört Gemüse einfach dazu. Schließlich schmecken die vielen verschiedenen Sorten, die es gibt, nicht nur gut, sie versorgen den Körper vor allem mit lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Genau daran erinnert am 3. September der „Tag des Gemüses“. Bereits zum zweiten Mal soll er dafür sensibilisieren, wie wertvoll und wichtig eine gesunde Ernährung ist – natürlich auch durch Gemüse. Doch was viele nicht wissen: Es muss nicht immer frisches Gemüse sein! Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, kann ruhigen Gewissens zu Gemüse aus der Tiefkühltruhe, der Dose oder dem Glas greifen. Denn verarbeitetes Gemüse kann es in Sachen Vitaminen mit frischen Produkten aufnehmen und so ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten.

Verarbeitetes Gemüse: gesünder als man denkt
Ob als Auflauf mit Käse überbacken, als Beilage zu einem Schnitzel oder einfach als Snack zwischendurch – mit Gemüse aus der Tiefkühltruhe, dem Glas oder der Dose lassen sich Gerichte köstlich und gesund abrunden. Das zeigt ein direkter Vitaminvergleich: Bei Spinat lohnt sich zum Beispiel der Griff ins Tiefkühlfach. Denn die knapp 870 µg Vitamin A, die in 100 g tiefgekühltem Spinat enthalten sind, decken nicht nur 100 Prozent des Vitamin A von frisch gegartem Spinat, sondern auch 100 Prozent des Tagesbedarfs. Ähnlich gut sieht der Vergleich bei Grünkohl aus. 100 g fertig gegarter Grünkohl aus dem Glas enthält mit knapp 160 mg über 90 Prozent des Calciums von frisch zubereitetem Grünkohl. Und die 536 µg Vitamin A decken knapp 85 Prozent des Tagesbedarfs ab. Auch bei Rotkohl kann man beruhigt zur verarbeiteten Variante aus der Tiefkühltruhe oder dem Glas greifen. So kommen 100 g tiefgekühlter Rotkohl auf 17 mg Vitamin C. Das sind knapp 80 Prozent dessen, was frischer Rotkohl nach der Zubereitung enthält, und 17 Prozent des Tagesbedarfs. Aus dem Glas kommen 100 g Rotkohl außerdem auf 270 µg Eisen, immerhin rund 70 Prozent von frischem Rotkohl.

Verarbeitetes Gemüse: Wenn es schnell gehen soll
Der Vitaminvergleich zeigt: Gemüse aus der Tiefkühlung, dem Glas oder der Dose haben viel Gutes zu bieten. Und dabei überzeugen die Produkte auch durch einen hohen Convenience-Grad. Schließlich entfallen bei der Zubereitung zeitaufwendige vorbereitende Verarbeitungsschritte wie Putzen, Waschen, Schälen und gegebenenfalls Zerkleinern. Ein echter Pluspunkt heutzutage, weil Verbraucher immer weniger Zeit haben – auch für die Zubereitung von Speisen.

Was das zeigt? Gemüse aus der Tiefkühlung, der Dose oder dem Glas ist lecker, gesund, schnell zubereitet – und das nicht nur am „Tag des Gemüses“.

Der BOGK – Sprachrohr einer Branche
Sichere und gesunde Lebensmittel aus Obst, Gemüse und Kartoffeln für die Verbraucher zu produzieren – das ist das Anliegen der Mitglieder des Bundesverbandes der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie. Als Repräsentant des sechstgrößten Wirtschaftszweiges der deutschen Lebensmittelindustrie bündelt der BOGK die politischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder und trägt sie mit einer Stimme nach außen – sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene in Brüssel. Weitere Informationen im Internet unter www.bogk.de.

Pressekontakt
Pressestelle BOGK / Judith Janzen
c/o zeron GmbH / Agentur für Public Relations
Erkrather Straße 234 a / 40233 Düsseldorf
j.janzen@zeron.de / 0211-8 89 21 50 – 13

 
Konrad Linkenheil

Konrad Linkenheil

Grußwort für den Tag des Gemüses von Konrad Linkenheil, Vorsitzender des Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e.V.

Verarbeitetes Gemüse: Reich an Vitaminen und Nährstoffen
Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört Gemüse selbstverständlich dazu. Und so viele Gemüsesorten es gibt, eins haben sie alle gemeinsam: Sie schmecken nicht nur, sondern versorgen den Körper vor allem mit lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen! Genau daran erinnert am 3. September der „Tag des Gemüses“, den wir als Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie gern unterstützen. Als Sprachrohr des sechstgrößten Wirtschaftszweiges innerhalb der deutschen Ernährungsindustrie ist es natürlich unser Anliegen, den Verbrauchern immer wieder zu erzählen, wie gesund und wertvoll der Verzehr von Gemüse ist – auch oder sogar gerade, wenn es verarbeitet ist.

Denn was viele Menschen gar nicht wissen: Gemüse aus dem Tiefkühlfach, dem Glas oder der Dose kann es in Sachen Vitaminvergleich klar mit frischen Produkten aufnehmen und so ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung leisten. Um nur ein Beispiel zu nennen: in 100 g Rotkohl aus der Tiefkühltruhe stecken 17 mg Vitamin C. Das sind ca. 80 Prozent dessen, was frischer Rotkohl nach der Zubereitung enthält, und 17 Prozent des Tagesbedarfs! Darüber hinaus ist der Verzehr von verarbeitetem Gemüse absolut sicher dank der hohen Qualitätsanforderungen und strengen Sicherheitskontrollen, die wir hier in Deutschland haben.

Verarbeitetes Gemüse zeichnet sich vor allem aber auch durch einen hohen Convenience-Grad aus, weil die zeitaufwendigen vorbereitenden Verarbeitungsschritte wie Putzen, Waschen, Schälen und gegebenenfalls Zerkleinern entfallen. Damit bedient unsere Industrie einen zentralen Trend der heutigen Gesellschaft. Schließlich haben Verbraucher immer weniger Zeit – auch für die Zubereitung von Speisen. Hochwertige und gesunde Fertigprodukte wie zum Beispiel Gemüse aus der Tiefkühltruhe, der Dose oder dem Glas werden so zu einer gefragten und wertvollen Alternative.

Die Produkte der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie sind so vor allem eins: lecker, gesund und zeitgemäß. Und ich finde es gut, Tage wie den „Tag des Gemüses“ auszuloben, die uns alle noch einmal dafür sensibilisieren, wie wertvoll und wichtig eine gesunde Ernährung – und natürlich gesundes Gemüse für uns ist. Auch, wenn es verarbeitet ist.

Konrad Linkenheil
Vorsitzender des Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e.V.

 

Aus der Region für die Region

Friedhelm Decker

Friedhelm Decker

Grußwort für den Tag des Gemüses am 3. September 2012 von Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes

Aus der Region für die Region

Der „Tag des Gemüses“ soll Lust und Appetit auf die bunte Vielfalt unserer Gärten und Felder machen – auf Spargel, Kohl, Möhren, Paprika, Tomaten und Co. Ich möchte hinzufügen: Noch mehr Lust und Appetit. Denn Gemüse hat ein hervorragendes Image. Ob frisch, direkt vom Bauern oder Wochenmarkt, ob gut sortiert im Supermarkt oder Discounter, ob Tiefgefrorenes oder als Konserve – das, was unsere Bauern und Gärtner auf ihren Äckern und unter Glas produzieren, gilt zu Recht als gesund und lecker. Bei einer ausgewogenen Ernährung jedenfalls dürfen die „bunten Vitaminbomben“ nicht fehlen, die sich dazu auch noch vielseitig zubereiten lassen.

Kein Wunder also, wenn mehr als 1 500 Landwirte und Gärtner in Nordrhein-Westfalen heute den regionalen Markt für diese Sonderkulturen beliefern. Auf fast 20 000 ha wird Gemüse angebaut, damit nimmt unser Bundesland die Spitzenposition ein. Und auch die Gemüseproduktion unter Glas hat in Nordrhein-Westfalen – und hier liegt der Schwerpunkt im Rheinland – eine herausragende Bedeutung. Fast ein Viertel der deutschen Gewächshausflächen im Gemüsebau befinden sich in unserer Region.

Ein mildes Klima und gute Böden bilden dabei die Voraussetzung für die regionale Erzeugung qualitativ hochwertiger Gemüseprodukte. Um diese natürlichen Grundlagen in Erfolg umzuwandeln, sind aktive Unternehmerpersönlichkeiten gefragt, die mit Visionen und Investitionen den Gemüsebau zu einem erfolgreichen Bestandteil für den landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Standort Nordrhein-Westfalen machen. Hinzu kommt, dass der Markt für unsere Landwirte und Gärtner quasi direkt vor der Tür liegt. Immerhin wollen 18 Mio. Menschen zwischen Rhein und Weser mit nachhaltig produzierten, frischen und gesunden Gemüsesorten versorgt werden. Vieles vermarkten unsere Betriebe direkt an den Endverbraucher. Wir verfügen in unserem Bundesland auch über schlagkräftige Erzeugerorganisationen, die Gemüse über den Groß- und Einzelhandel vermarkten.

So ist Nordrhein-Westfalen sehr viel mehr als eine europäische Metropolregion mit städtischen Ballungsräumen und einer innovativen Industrie- und Forschungslandschaft. Nein, unser Bundesland ist deutschlandweit das Gartenbauland Nr. 1 und auf dem besten Weg, sich – gemeinsam mit seinen niederländischen Nachbarn – zu einem europäischen Zentrum für den Gartenbau zu entwickeln. Allerdings müssen – darauf darf ich als Landwirt sicherlich hinweisen – auch die Erlöse für unsere Landwirte und Gärtner stimmen, damit auch künftig Gesundes und Leckeres aus der Region für die Region produziert werden kann.

Friedhelm Decker
Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes